Ma Live

Main

N0b0dys H0me Dieser Blog... c0ntact me G.b00k

Me, myself and I

That's me Dear,dear Diary My Ana 6 Days!How many Kilos?

aLL ar0und Ana

WANNAREXICS Pro Hannah with Ana(Pro Ana) Triggerlines

Essstörungen

Bulimia (nervosa) Anorexia Nervosa Pica Syndrom Orthorexia nervosa Binge Eating EDNOS Adipositas

designed by

Design

LINKS

BittersweetThinSin Forum Ana Ava's pure Ana Thinderella Chat ThinSin Ana/Miachat Anarchistic Pride Magersucht.de Sweet Moonlight Forum für Austeiger Sisen Hier gehts zur Topliste

Meine Ana und Ich:

Begonnen hat alles schon im Grundschulalter.bereits in der dritten Klasse habe ich mich mit meiner Figur beschäftigt und mich mit den anderen Mädchen aus meiner Klasse verglichen.Zu der Zeit war ich ein dünner Strich in der Landschaft.
Dieses Handeln hatte jedoch kaum Auswirkungen auf mein Leben und mein Essverhalten.Aber ich denke das ist so der Zeitpunkt wo die leichten Anfänge meines anorektischen Denkens begonnen haben.
Denn mein damaliges Bestreben galt dem das ich die dünnste aus der Klasse sein wollte.Oder eher gesagt mein Wunsch war es.Ich war immer nur die Zweitdünnste....
Wie bei allem in meinem bisherigen Leben: Ich war nie in irgendwas die Erste.
Aber wie schon gesagt zu der Zeit war es noch keinesfalls zu einer Störung ausgeartet.Ich hatte mich halt nur schon sehr früh damit beschäftigt.Was wohl heute auch nicht mehr früh ist,denn mittlerweile ist das in den Ersten Klassen schon Normalität.
Man kann es mit einem Pflänzchen vergleichen das langsam seine zarten Glieder aus der Erde reckte.
Mit dem Stadium kann man es gleichstellen.
Später kam hinzu das ich anfing anorektische Mädchen zu "bewundern".Es war jetzt nicht so das ich es toll fand was sie taten/tuen und woran sie litten/leiden.Es war eher eine stark ausgeprägte Intresse und Zuneigung für diese Mädchen und diese Krankheit.Es hat mich auf eine Art und Weise fasziniert.
Kann das nicht wirklich gut erklären.Aber vielleicht kann einer es nachfühlen und empfinden!?

Recht schnell befand ich mich auf einmal in der Pupertät.Ich wies das typische Verhalten auf: trotzig,aufmüpfig,gegen alles ankämpfend was mir nur im entfehrntesten was vorschreiben sollte oder wollteoder helfen wollte.Doch nach außen hin,außerhalb der Familie,bin ich die reizende,liebe,selbsständige und ach so hilfbereite tolle Tochter geblieben.Innerhalb der Familie die große,starke und noch eingermaßen verantwortungsvolle Tochter.
Damals ging alles in mir durch.Ich wusste nicht wo ich stand,was ich fühlen wollte und sollte und überhaupt was jetzt los ist.Ich will nicht sagen meine Eltern waren nicht für mich da,das stimmt nicht!Sie haben alles menschenmögliche versucht,aber halt auf pädagogogischer Elternweise.
Ich hab mich allein gelassen gefühlt und auf der anderen Seite selbstständig.

So...die auschlaggebenen 2 Gründe waren zum einem : ich wollte nicht mehr die sein für die mich meine Familie und Bekanntenkreis hielten.Die im großen und ganzen perfekte Tochter.Zum anderen : ich wollte so zerbrechlich aussehen wie ich mich oft fühlte.Ich wollte das jemand sieht das was mit mir nicht stimmt.Also der allzubekannte lautlose Hilfeschrei.

Ich beschloss in meiner naiven Kindlichkeit im Alter von 12 Jahren von einem auf den anderen Tag : ich werde magersüchtig!Denn wie oben schon erwähnt gab es ja schon früh eine gewisse Zuneigung zu dieser Krankheit.Einige Zeit später als es längst zu spät war wurde mir klar wie dumm und naiv das doch war und heute bin ich mir dessen auch immer noch bewusst!
Ich aß also nichts mehr und setzte alles daran adzunehmen.Etwas was diese Störung schneller vertiefte war das ich in der Pupertät auf einmal Teeniespeck bekam.Was mir natürlich überhaupt nicht in den Kram passte.Um das Gewicht und das wirkliche dünn-sein-wollen als Störung ging es da noch nicht wirklich.
Es war einfach eine Art,meine Art, zu rebellieren und gegen alles anzukämpfen.Es war wirklich nur Trotz und Aufmüpmfigkeit.Das ich das alles nur gegen mich selber richtete war mir nicht bewusst und auch nicht das ich das alles unbewusst so tat das wirklich niemamd etwas mitbekam.Das ich dadurch meine eigentlichen Ziele arg weit verfehlte wurde mir klar als alles,für mich,nicht mehr rückgängig zu machen war.In diesem Zeitraum schlichen sich die eigentlichen anorektischen Gedanken,Wünsche und Hoffnungen ein.Nämlich dünn,zerbrechlich und perfekt sein.Es ging nicht mehr darum zu rebellieren sondern um die Krankheit an sich.
Selbstverletztendes Verhalten kam hinzu.Mit 13 wog ich bei einer Größe von 153 cm nur noch 33 kg.Ich hatte einen BMI von 14,10.Wobei man das ja in dem Alter garnicht damit werten kann.Ich war wie schon erwähnt immer schlank,nicht zu dünn,aber auf keinen Fall nur im geringsten mobbelig.

Durch mein gecutte wurden meine Eltern auf einmal aufmerksam.Sie machten sich Sorgen und nur durch Zufall kamen sie auch zu dem Entschluss ich sei zu dünn.
Dazu muss ich sagen in meiner Familie sind ale sehr schlank und Gewichtsschwankungen sind auch normal bei uns.nur deshalb konnte ich auch auf diese 33 kg kommen!

Sie gingen mit mir zum Arzt.Dieser Arzt kennt mich und behandelte mich seid meiner Geburt.Von vorne rein sagte er das er eine Essstörung eher als unwarscheinlich halte (ich galt halt immer als eine starke und verantwortungsvolle Person),wegen dem ssV mich aber an einen Kinder- und Jugendpsychiater verwies.Genau 3 Sitzungen war ich da,dann hab ich abgebrochen.Ich konnte meine Eltern schnell überzeugen das diese Ritzerei eine einmalige dumme Aktion war,weil ich Aufmerksamkeit haben wollte.Sie schenkten mir Glauben.Wegen der Essstörung musste ich nicht viel sagen,da mein Arzt das dummerweise (für mich zu diesem und auch heutigem Zeitpunkt glücklicherweise) ja getan hatte.
Die Sache war erledigt.Meine Eltern waren beruhigt und auch ein wenig zu beschäftigt mit meinen anderen 4 Geschwistern.
Durch mein erstes Tief nahm ich zu.Hatte immer noch UG,aber nicht weiterhin auffällig.

Bis ich 16 war ging alles seinen Gang.Mal kämpfte ich,mal aktzeptierte ich.Ich erlebte die schlimmen Höhen und Tiefen der Magersucht.Ich denke ich muss dazu nicht viel sagen.Mit 16 änderte sich das alles auf einmal.Ich hatte meinen ersten festen richtigen Freund,war verliebt und alles war toll bis auf eines : meine MS.Ich wollte ihm nicht schon nach ein paar Wochen Beziehung erzählen "Ach ja ich bin übrigens magersüchtig und lebe ganz gut damit"....toll!
Die erste Zeit waren begleitet von den üblichen Ausreden:habe keinen Hunger,Kopfschmerzen,habe grade gegessen,bin krank usw....
Jedoch wie bei fast jeder ernsteren Beziehung vertiefte sich unsere.Nach 3 Monaten war ich nur noch bei ihm,habe da quasi gelebt.Ich begann ein normales Essverhalten aufzuweisen.Ein paar Wochen ging das gut.Ich war verliebt,keine,nein kaum die ekligen Selbstzweifel usw.Doch auch das ging vorbei und ich rutschte ab in die Mia.Nicht in die typische,sondern ich aß normal.Morgens,Mittags und Abends.In dieser Familie spielt das zusammen Essen eine große Rolle.Es hält die Familie zusammen und so weiter...ich gehörte dazu und kam nicht drum rum.Den größten Teil den ich aß brachte ich wieder weg.Nicht alles aber vieles.Mit typische Mia meine ich die FA's und so weiter.Die hatte ich nicht.Ich k***** einfach das aus was ich essen musste um ein normales Essverhalten aufzuweisen.Natürlich den ein oder anderen FA hatte ich schon,aber den hatte ich auch während ich Ana war.Mir gings immer mieser,denn die Pfunde blieben nicht weg.
Den genauen Zeitraum kann ich nicht sagen aber vor ca 1 1/2 Jahren zogen wir zu mir.Da war ich 17.
Mein Leidensweg ging weiter.....denn wie sollte ich jetzt auf einmal unauffällig eine sein die nicht mehr die "leidenschaftliche Esserin" war die er kannte.Was ich damit meine ist : Erst ess ich immer normal und auf einmal bin ich eine die ja eh immer wenig isst.....ging nicht.
Bis April/Mai dieses Jahres hing ich weiterhin in der Mia.Zu dem Zeitpunkt wog ich 66 kg!!!Ich hatte 20 kilo zugenommen und ich war wirklich am Ende!Dann hat er mein "Anabuch" (falls man das so nennen kann,da ich ja in der Zeit nur denkende aber nicht handelnde Ana war) gefunden hat.Wäre es nicht so gekommen weiß ich wirklich nicht was passiert wäreEr ist ein Mensch der in dem Punkt absulut fair ist.Er hat nur die erste Seite gelesen.Auf der stehen Triggersprüche wie "Be thin ~ be perfect" und so weiter.Ein paar Tage später sprach er mich darauf an und ich erzählte ihm alles!!Naja nicht alles....nur halt was mit mir ist,seid wann und warum.Kurz und sachlich.Komischerweise ging er gut damit um,er aktzeptierte es.Nur : das k****** damit kam er nicht klar.Zusammen haben wir das bewältigt und ich bin seid Ende Mai miafrei.(das reimt sich^^...sry)
Richtig begriffen und geschockt war er erst als er einen Bericht über Magersucht gesehen hat.Sprach noch mal mit mir,aber aktzeptierte es weiterhin und tut es heute noch.Seiddem ist das Thema nie wieder zur Sprache gekommen.Naja das Leben geht weiter.Schon seid Jahren habe ich gelernt mit meiner ES zu leben,sie zu aktzeptieren.Denn sie ist ein großer Teil von mir.Dagegen möchte und kann ich nicht ankämpfen,denn ich kann nicht MICH bekämpfen.
Meine Ana.........

 

Gratis bloggen bei
myblog.de